Mash - Neues vom Family Side

Mit Spannung erwartet die Seitenwagen-Szene das Family Side von Mash. Parallel zum Stützpunkthändler Mash-Motors in Hennef holt Löw das Gespann nach Deutschland. Der niederbayerische Gespannhersteller betreibt auch in Österreich einen Gespannhandel und bezieht seine Dreiräder über diesen von der Wiener Mash-Vertretung. Und das kann er nach EU-Handelsrecht auch in Deutschland anbieten. Löw betont: „Ich will kein Mash-Händler werden. Aber was die Gespanne betrifft, bin ich vorne mit dabei.“ Wie ernst ihm dieses Anliegen ist, beweist der umtriebige Anbieter nicht nur mit einem bereits in Deutschland zugelassenen Family Side. Darüber hinaus hat er schon seine Nachlaufverkürzung auf 60 Millimeter an die 41er Telegabel der Mash angepasst: „Jetzt fährt das Gespann so, dass es auch zarte Hände lenken können.“

Ohne die 1200 Euro teure Änderung der Lenkgeometrie lässt sich das Gespann nach alter Väter Sitte mit Gas und Bremse geschmeidig ums Eck zirkeln. Nach der Erfahrung von Löw ist die Fahrwerkgeometrie ab Lager nicht perfekt eingestellt ist, sondern bedarf professioneller Nachjustierung. Das setzt entsprechende Gespann-Erfahrung bei den ausliefernden Mash-Händlern voraus. Ohne Nachlaufverkürzung kostet das Family Side bei Löw 9680 Euro, also mehr als der von Mash-Motors Deutschland angepeilte Listenpreis. Allerdings ist in dieser Kalkulation die penible Fahrwerkeinstellung und eine umfassende Einweisung bei der Übergabe im niederbayrischen Kirchham-Schambach enthalten. Letztere scheint vor allem im Hinblick auf Kunden ohne Gespannerfahrung unverzichtbar. Und gerade die dürften sich für die kleine, aber feine (O-Ton Löw) Seitenwagenmaschine interessieren.

AK23/17, Fotos: Löw

Info: http://www.seitenwagen.cc