Bauer/Akiyama - TR 500 japanisch

Nicht erst seit Mobec mit dem TR 500 Retro auf den Plan getreten ist, steht das klassische Tourenboot von Steib im Fokus. Dabei inspirierte es nicht nur Hersteller aus Deutschland. Sogar in Japan gibt es einen schmucken Nachbau aus Stahlblech. Der stammt von Masahiro Akiyama, einem mittlerweile betagten, aber nach wie vor rührigen Gespann-Fan. Mitten in Tokio stellt er seine Beiwagen und Umbauten her, zirka 15 TR dürften mittlerweile seine kleine Werkstatt verlassen haben. Und weil es so schön deutsch klingt, hat Akiyama seine Firma „Bauer“ genannt. Schließlich steht die Kundschaft auf Produkten aus Europa.

Einer der Seitenwagen hat an einer individualisierten Zweiventil-Boxer-BMW den Weg nach Deutschland gefunden – sozusagen zurück zu den Wurzeln. Allerdings nicht, weil dem Besitzer die deutschen Nachbauten des TR zu langweilig gewesen wären. Vielmehr war Bernd Reich lange für ein großes deutsches Unternehmen in Japan aktiv und lernte als beseelter Motorradfahrer dort Akiyama kennen. Und wir haben Bernd Reich nicht an irgendeinem deutschen Gespanntreff getroffen. Vielmehr stellte unser japanischer Korrespondent Hideo Hirano den Kontakt über Akiyama her.

Masahiro Akiyama



Wuppertal – Futtsu vis-a-vis von Tokio – Bornheim
. So klein ist mittlerweile auch die Gespannwelt...

AK24/17, Fotos, AK, Bernd Reich

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