Armec - Vmax, die Zweite

Ziemlich genau ein Vierteljahrhundert ist es her, seit Armec mit einem spektakulären Umbau der Yamaha Vmax 1200 für Aufsehen sorgte. Eine Upside-Down-Telegabel, Aluminium-Verbundräder von Beringer und der damals brandneue Beiwagen Tremola II gehörten zu den wesentlichen Merkmalen. Dazu kam eine vollhydraulische Pedalverbundbremse mit Wirkung auf alle drei Räder.
Nun nimmt Armec – nachdem aus Kundenkreisen entsprechende Wünsche kamen – den Umbau der VMX 1700 in Angriff. Mit einer USD-Gabel samt speziellen Brücken für 40 mm Nachlauf und mechanischem Anti-Dive orientiert sich die neue Vmax am Urahn. Das erste Gespann wird wiederum mit einem Tremola II kombiniert. Für diesen hat Armec einige Extras vorgesehen.

Kurt Aregger schickte uns nun erste Fotos von der Bauphase und gleich auch einige Erläuterungen dazu: „Der Hilfsrahmen ist im Hinblick auf die 200 PS sehr aufwendig. Doch wenn der Kühler montiert ist, sieht man nicht mehr viel davon. Auch der 19-mm-Hauptbremszylinder findet gut seinen Platz. Motorrad und Beiwagen sind mit einem Sechspunkt-Anschluss verbunden. Der Zusatztank ist eine Spezialanfertigung mit 36 statt 26 Litern Inhalt. Die Räder sind 17 Zoll, das Anti-Dive wegen den Radialzangen zweiteilig. Die Gabelbrücken verlängern den Radstand um 110 mm. Wir haben alle Teile für vier Umbauten hergestellt.“

Zuletzt setzte Armec bevorzugt auf die Triumph Rocket. Doch bei mehr als 50 zusätzlichen PS und 50 Kilo weniger Masse verspricht die Vmax 1700 noch mehr Dynamik. Und die schweizerische Manufaktur hat bereits ein weiteres Projekt am Start: eine 1400er Moto Guzzi.

AK, Fotos: Armec

Info: armec.ch